1

Zwiebelbrot

Ich liebe Zwiebelbrot. Da es bei unserem Bäcker leider immer genau dann ausverkauft ist, wenn ich unbändigen Appetit darauf habe, musste ich mal wieder selber ran.
Allerdings – das gebe ich ja zu – backe ich mittlerweile fast all mein Brot selbst. Dann ist es immer frisch, genau dann da, wenn man es möchte und man weiß auf jeden Fall, was drin ist.

Perfekte Kruste und innen wieder wunderbar fluffig.
Ich empfehle das Brot in einem Topf (oder Auflaufform) mit Deckel zu backen. Das wird einfach besser. Die Kruste wird beim „offenen“ backen nicht so genial, wie in einem Topf.

Zutaten für ein  Brot :

  • 400 g Weizenmehl (Typ 550)
  • 1 Trockenhefe
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Honig (oder Zucker oder Agavendicksaft)
  • 1 TL Backmalz (kann man auch weg lassen)
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 20 – 30 g Röstzwiebeln

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten vermischen.
  2. Teig für ca. 3 Minuten verkneten.
  3. Nun den Teig abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  4. Jetzt wird der Teig 10 x gefaltet. In etwa so, wie man Bettwäsche zusammenlegt. Unten habe ich euch mein Video verlinkt. Da könnt ihr euch anschauen, was ich meine.
  5. Den Topf ausbuttern (oder Backspray) und bemehlen.
  6. Den Teig zu einem Laib formen und in der Form für weitere 20 Minuten gehen lassen.
  7. In der Zwischenzeit den Ofen auf 210 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  8. Laib einschneiden und Deckel auf die Form.
  9. Auf der mittleren Schiene für 55 Minuten backen.

Das Brot sollte beim Klopftest hohl klingen. Dann ist es fertig.

 




Bauernbrot aus dem Römertopf

Am Wochenende habe ich mal wieder die Prospekte durchgesehen. Okay – das mache ich eigentlich wirklich jedes Wochenende. Man bekommt da ja recht schnell mit, was man UNBEDINGT noch braucht…

In meinem Fall war es ein Römertopf.
An dieser Investition mache ich schon eine Weile „rum“. Allerdings habe ich  bisher die Kosten gescheut, weil ich mir nicht sicher war (und noch bin) ob es eine sinnvolle Anschaffung ist.

Ihr kennt das alle – die „must haves“ der Küchengeräte, die dann dann erst einmal wochenlang in der Küche hin und her räumt und die dann in den Keller oder auf den Dachboden verschwinden.
Außer man wird sie beim Schrottwichteln wieder los. Aber bis dahin sind die dann auch meist vergessen. Dabei fällt mir ein, wenn jemand ganz wild auf ein japanisches (oder chinesisches) original nachgemachtes Teeservice ist – Mail an mich. Ich verschicke auch…

Aber ich schweife ab: Jedenfalls gab es den besagten Römertopf nun im Angebot. Also nix wie hin und gekauft.

Als erstes habe ich mal ein Bauernbrot ausprobiert und was soll ich euch sagen? Perfekte Kruste, innen wunderbar fluffig. Ein Traum!
Ich habe euch hier mal aufgeschrieben, wie ich es gemacht habe.

Zutaten für ein  Brot :

  • 400 g Weizenmehl (Typ 1050)
  • 400 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1 Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Honig (oder Zucker)
  • 1 TL Backmalz (kann man auch weg lassen)
  • 500 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten vermischen.
  2. Teig für ca. 3 Minuten verkneten.
  3. Nun den Teig abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  4. Jetzt wird der Teig 10 x gefaltet. In etwa so, wie man Bettwäsche zusammenlegt. Unten habe ich euch mein Video verlinkt. Da könnt ihr euch anschauen, was ich meine.
  5. Den Römer-Topf ausbuttern (oder Backspray) und bemehlen.
  6. Römer-Topf zu 2/3 in lauwarmes Wasser stellen.
  7. Den Teig zu einem Laib formen und in der Form (die im Wasser steht) für weitere 20 Minuten gehen lassen.
  8. Den Laib mit Salzwasser einpinseln. Dann glänzt er schön. Das kann man auch weg lassen – das tut dem Ergebnis einen Abbruch.
  9. Laib einschneiden und Deckel auf die Form.
  10. Bei 250 Grad Ober-/Unterhitze auf der untersten Schiene für 60 Minuten backen.

Den Ofen NICHT vorheizen, sondern mit dem Römertopf im Rohr hoch heizen.

Das Brot sollte beim Klopftest hohl klingen. Dann ist es fertig.




Apfelrosen

Die Apfelrosen sind der absolute „Hingucker“. Sie kommen einfach immer sehr gut an. Sie sind so schnell gemacht und auch so einfach.

Ich bin zwar die große Verfechterin in „Was geht, mache ich selber“, aber in diesem Fall habe ich auf Fertigteig zurück gegriffen. Einfach, weil es mir zu mühsam war, den so korrekt auszurollen, wie es hierfür notwendig ist.

Wenn jemand DEN Trick kennt, einen Teig wirklich gleichmäßig und richtig rechteckig auszurollen, ohne dass der Teig zu trocken wird, weil es Stunden dauert – dann her damit!

Je nach persönlichem Geschmack kann man die Apfelrosen sowohl mit einem Mürbeteig als auch mit Blätterteig herstellen. Es funktioniert beides einfach wunderbar.

Zutaten für 12 Stück:

  • 1 Rolle fertigen Mürbeteig oder Blätterteig
  • 1 bis 2 Äpfel – je nach Größe und wie dünn du schneiden kannst
  • Marzipanrohmasse oder Aprikosengelee
  • Puderzucker für die Deko

Zubereitung:

  1. Die Rolle Teig in 12 gleich breite Streifen schneiden.
  2. Apfel halbieren, Kerngehäuse entfernen und in möglichst dünne Scheiben schneiden.
  3. Marzipan dünn ausrollen und auf die obere Hälfte des Teigstreifens legen. Alternativ kann man auch Aprikosengelee oder auch jedes andere Gelee verwenden. Auf dem Bild sieht man besser, wie ich es gemacht habe.
  4. Die Apfelscheiben nebeneinander auf den Teigstreifen legen.
  5. Den unteren Rand über die Äpfel klappen und von der Seite her aufrollen.
  6. Die gedrehten Rosen nun entweder in eine Muffinform oder in Papierförmchen stellen.
  7. Nach Backanleitung des Teiges im Ofen backen.
  8. Mit Puderzucker bestreuen.



Buttermilchbrot

Wer auch am Sonntag Abend „auf dem Land“ ein frisches Brot für das Vesper haben will, muss entweder ziemlich früh aufstehen und zum Bäcker gehen – in der Hoffnung, dass es noch ein Brot gibt, dass einem schmeckt – oder eben selbst eines backen.

Dieses Rezept habe ich von einer lieben Instagram-Foodbloggerin (https://www.instagram.com/stephanie_mit_ph_und_ie/).  Es ist herrlich einfach und auch schnell gemacht. Sie benutzt frische Hefe. Da ich aber immer Trockenhefe im Haus habe und mir damit einfach alles gelingt, habe ich eben diese genommen. Falls ihr lieber frische Hefe benutzt, dann solltet ihr die Buttermilch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen.

Zutaten für ein kleines Brot (ca. 600 gr):

Für ein großes Brot einfach Buttermilch und Dinkelmehl verdoppeln. Und einen halben TL Salz mehr dazu.

  • 250 ml Buttermilch
  • 400 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1 Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Honig
  • 1/2 TL Backmalz

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten vermischen.
  2. Teig für ca. 3 Minuten verkneten.
  3. Nun den Teig abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  4. Jetzt wird der Teig 10 x gefaltet. In etwa so, wie man Bettwäsche zusammenlegt. Hier gibt es auch schöne Videos im Internet.
  5. Eine Form (Jena-Glas, Bräter, Römer-Topf etc.) MIT Deckel ausölen und bemehlen.
  6. Den Teig zu einem Laib formen und in der Form für weitere 20 Minuten gehen lassen.
  7. In der Zwischenzeit den Ofen Ober-/Unterhitze auf 230 Grad vorheizen.
  8. Laib einschneiden und Deckel auf die Form.
  9. Für 50 bis 60 Minuten backen.

Das Brot sollte beim Klopftest hohl klingen. Dann ist es fertig.




Video zum Rezept der Quark-Dinkelbrötchen




Roggenbrötchen mit Fenchelsaat

Brötchen selbst backen mach einfach viel Spaß.

Zur Abwechslung ein weiteres schnelles Brötchenrezept. Durch die Fenchelsaat und den Kümmel werden sie sehr aromatisch.

Zutaten für 4 Brötchen:

  • 125 g Roggenvollkornmehl
  • 250 g Magerquark
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Fenschelsaat
  • 1/2 TL Kümmel
  • 1 Msp. gemahlenen Koriander

Alles gut miteinander verkneten und in 4 gleich große Teile formen und bei 210 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 18 Minuten backen. 

 

Kalorien pro Brötchen: 154 kcal
Kohlehydrate: 23,7 g
Fett: 0,9 g
Eiweiß: 10,9 g



Quark-Dinkelbrötchen

Brötchen selbst gemacht. Schneller als gekauft.

Wenn man auf „dem Land“ wohnt, ist es eine kleine Herausforderung an einem Sonntag an frische Brötchen zu kommen. Der Bäcker im Nachbardorf hat bis 11:00 Uhr auf. Zu dieser Uhrzeit bin ich oft noch nicht wirklich „ausgehfähig“. Am Bad-Hair-Day kann man eine Kappe aufsetzen, aber was mache ich mit dem Rest?

Es musste ein schnelles Rezept her, da auch niemand eine Stunde auf frische Brötchen warten will. So probierte ich dieses Rezept und war einfach begeistert, wie schnell und variantenreich es ist.

Zutaten für 4 Brötchen:

  • 125 g Dinkelmehl
  • 250 g Magerquark
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Päckchen Backpulver

Alles gut miteinander verkneten und in 4 gleich große Teile formen. Je nach Geschmack mit Kümmel oder Kürbiskernen oder Sesam etc. bestreuen und bei 210 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 15 Minuten backen.

Kalorien pro Brötchen: 152 kcal
Kohlehydrate: 23,1 g
Fett: 0,8 g
Eiweiß: 11,6 g